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Die
10 häufigsten Fragen
zu EU-Neuwagen - und die Antwort dazu !
Warum
sind EU-Neuwagen so preiswert ?
Viele Hersteller bieten Ihre Fahrzeuge in anderen EU-Ländern
an, um dort bei höheren Mehrwert- und Verbrauchersteuersätzen,
einer niedrigeren Kaufkraft der Bevölkerung, einem anderen
Image der eigenen Marke etc. dennoch einen entsprechenden
Absatz erzielen zu können. Auch heftige Währungsturbulenzen
haben zu enormen Preisdifferenzen beigetragen.
Wie
läuft der Reimport eines Fahrzeuges ab ?
Die Fahrzeuge werden bei einem offiziellen Markenhändler
im Ausland bestellt, der die Wunschbestellung über den
ausl. Generalimporteur an den Hersteller , z. B. VW in Wolfsburg
weiterleitet. Nach der Ankunft des Wagens beim ausländischen
Händler wird der Wagen per Spedition nach Deutschland
gebracht und erhält hier einen deutschen KFZ-Brief. Seriöse
Vermittler beschaffen ausschliesslich Neuwagen, d.h. die Fahrzeuge
haben keine ausländische Tageszulassung und keinen Vorbesitzereintrag
im KFZ-Brief, sind also richtige Neuwagen.
Was
muß ich als Kunde hier noch tun ?
Der Kunde erhält den fertigen KFZ-Brief und kann damit
den Wagen bei seiner Zulassungsstelle anmelden. Es sind keinerlei
Umrüstungen mehr durchzuführen, auch eine Vorführung
beim TÜV ist nicht mehr notwendig.
Wodurch
unterscheiden sich EU-Neuwagen von den Angeboten
deutscher
Händler ?
Die Fahrzeuge sind identisch. Weitverbreitete Vorurteile (z.B.
"Die haben dünneres Blech" oder "Die haben
keinen Unterbodenschutz") sind absolut unsinnig !! Auch
die Leuchtweitenregulierung, die früher häufig fehlte,
ist mittlerweile überall in Serie. Bei den Lieferzeiten
gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Lediglich bei einigen
Ausstattungsdetails (wie etwa Klimaanlage oder Zentralverriegelung)
treten Unterschiede auf, wobei die reimportierten Fahrzeuge
meistens besser ausgestattet sind. Am besten sollte man sich
bei der Bestellung eine genaue Ausstattungsbeschreibung vorlegen
lassen.
Wie
sieht es mit der Garantie aus ?
Die Garantiebestimmungen für Neuwagen sind seit einigen
Jahren EU-weit identisch. Wer ein Neufahrzeug bei einem offiziellen
Fabrikatshändler im
EU-Ausland
kauft, erwirbt damit den gleichen Garantieanspruch wie bei
einem Kauf bei einem deutschen Markenhändler. Garantieleistungen
wie auch Inspektionen etc. können demnach ohne Probleme
bei jedem deutschen Markenhändler durchgeführt werden.
Ist
das eigentlich alles rechtens ?
Ja, ganz sicher, und wird sogar ausdrücklich von der
EU-Kommision gefördert.
Verbraucher sollten bestehende Preisunterschiede ausnutzen
und entweder selbst im Ausland aktiv werden bzw. entsprechende
Vermittler (wie etwa uns) mit der Beschaffung des Fahrzeugs
beauftragen.
Wie
arbeitet ein Vermittler ?
Ein Vermittler von EU-Neuwagen bestellt im Auftrag des deutschen
Kunden dessen Wunschfahrzeug bei einem ausländischen
Fabrikatshändler bzw. geht -wenn das Auto schnell gebraucht
wird- auf die Suche nach einem passenden vorrätigen Fahrzeug.
Der Vermittler übernimmt alle Aufgaben wie Überführung,
Beschaffung des deutschen KFZ-Brief, Abführung der deutschen
Mehrwertsteuer u. v. m., so daß der Kunde selbst den
Wagen nur noch anmelden und abholen muß.
Die Bezahlung erfolgt bei Übergabe des Wagens, d. h.,
eine Anzahlung ist nicht erforderlich.
Wie
überführe ich den neuen Wagen zu mir ?
Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder besorgt
sich der Kunde ein sogenanntes Überführungskennzeichen
und holt den Wagen zusammen mit dem KFZ-Brief ab, oder der
Vermittler sendet dem Kunden den Brief vorab zu, dieser meldet
den Wagen an und kommt anschließend mit den endgültigen
Kennzeichen zur Abholung. Für Kunden im Umkreis von 100Km
kann die Anmeldung von uns durchgeführt werden.
Was
passiert, wenn der Euro kommt ?
Darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Insgesamt
sind die meisten Fachleute der Meinung, daß die Preisunterschiede
in den nächsten 5-10 Jahren zwar kleiner werden, aber
nicht völlig verschwinden. Gegenwärtig sind nur
geringe Preisanpassungstendenzen zu beobachten, was sich jedoch
auch schnell ändern kann.
Wieviel
kann ich eigentlich durch Reimport sparen ?
Die Ersparnis gegenüber dem deutschen Listenpreis plus
Überführung ist sehr stark von Marke, Modell, Motorisierung
und Austattung abhängig. Bei einigen Fabrikaten lohnt
sich der Reimport mehr, bei anderen weniger. Der prozentuale
Preisvorteil liegt somit abhängig vom jeweiligen Fahrzeug
irgendwo zwischen 10 und 35 Prozent unter dem jeweiligen deutschen
Listenpreis.
Beim
Wiederverkauf ist erfahrungsgemäß nicht mit Problemen
bzw. einem
Preisabschlag zu rechnen.
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